Ein kurzer Bericht zum 3. DoE-Kongress

Am 5. Oktober fand in den Räumen der IHK-Frankfurt der 3. DoE-Kongress, diesmal zum Thema: "Design of Experiments: Effizienz in Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln - Efficiency in Drug Development and Approval" statt.


Präsident Rieck eröffnet den 3. DoE-Kongress in den Räumen der IHK in Frankfurt

Der DoE-Kongress wurde im Jahre 2002 als gemeinsame Veranstaltung der Fachhochschule Frankfurt, der Universität Kassel und der IHK Kassel ins Leben gerufen. Inhaltlich waren die ersten beiden Kongresse allgemeiner gehalten um ein möglichst großes Publikum anzusprechen: "Design of Experiments -Get the best out of it!"
Der DoE-Kongress ist nach zwei erfolgreichen Jahren in Kassel für 2004 nach Frankfurt gezogen und hat eine thematische
Spezialisierung erfahren. Es ging in diesem Jahr gezielt um Verbesserungen bei der Zulassung von Arzneimitteln und Diagnostika. Unter den Referenten waren Frau Dr. Susanne Keitel von der Zulassungsbehörde BfArm, Prof. Dr. Werner Winter von der
Universität Tübingen, Prof. Dr. Andreas Orth vom IPIAG an unserer Fachhochschule, die Industrievertreter, Dr. Rolf Herb, Hofmann-LaRoche, Dr. Gerd Kleinschmidt, Sanofi-Aventis und Dr. Thomas Wirth, Boehringer Ingelheim, ebenso wie der aus Schweden angereiste Spezialist zum Thema Process Analyical Technology, Petter Möree, Umetrics AB.


Blick in das Teilnehmerfeld, vorne von rechts die Referenten Prof. Winter und Dr. Kleinschmidt, ein Teilnehmer und Frau Dr. Keitel

Teilnehmer waren aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, in erster Linie natürlich aus Hessen,und sie bekamen einen interessanten Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes der Methoden der Versuchsplanung und -auswertung geboten. Besonders gelobt wurde der gelungene Mix der Vorträge, da von den verschiedenen Spezialisten theoretische, praktische und rechtliche Aspekte beleuchtet wurden. In den Pausen gab es guten Kaffee, ein reichhaltiges Buffet und interessante Diskussionen zwischen den Teilnehmern. Es zeichnete sich insbesondere bei den hessischen Industrievertretern großes Interesse ab, mit der Fachhochschule Projekte zu machen, insbesondere, wenn der neue Informatik Master-Studiengang "High Integrity Sytems" ins Laufen kommt. Dieser geplante Studiengang wird die Studierenden in besonderer Weise auf die Anforderungen anspruchsvoller, zuverlässiger, hochqualitativer Softwareentwicklung vorbereiten, so wie es im Bereich der pharmazeutischen Zulassung notwendig ist.


Prof. Orth verkauft dem Präsidenten einen fehlerbehafteten Messwert.

Leider verdeckt der zufällige Anteil des Fehlers Christina Wenigmann vom Fb 2, die am Kongress teilgenommen hat. Qualitäts- und kostenbewusst kann sich der Präsident zum Kauf nur dann entscheiden, wenn der Messwert Teil eines Designs, also eines statistischen Versuchsplans ist, denn nur so kann er Investitions- und Zulassungsentscheidungen verbessern.